VG Kell am See

Die Verbandsgemeinde Kell am See (Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz) besteht aus 13 eigenständigen Ortsgemeinden mit ca. 9.900 Bewohnern und einer Gemarkungsgröße von 16.016 ha. Die Verbandsgemeinde Kell besteht seit dem 7. November 1970: Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde aus den Gemeinden der vorherigen Verbandsgemeinde Kell (mit Ausnahme Hinzenburgs) und den Hochwaldgemeinden der Verbandsgemeinde Saarburg-Ost eine neue Verbandsgemeinde Kell gebildet, die seit 1992 den Namen „Verbandsgemeinde Kell am See“ trägt. Mit Gründung der Verbandsgemeinde sollte eine Verwaltungseinheit gebildet werden, die mit allen Ortschaften einen landwirtschaftlich, geographisch und strukturell einheitlichen Landstrich umfasste. Die Hochwaldregion liegt inmitten des Naturparks Saar-Hunsrück, etwa 25 km südlich der Römerstadt Trier und an das Saarland angrenzend. Die Berghöhen des Osburger Hochwaldes mit dem Rösterkopf als höchster Erhebung, der Schwarzwälder Hochwald im Süden und die Keller Mulde mit dem romantischen Ruwertal bilden ein abwechslungsreiches, faszinierendes Panorama mit bester Luft- und Wasserqualität. Zahlreiche Einrichtungen wie der Stausee, der Ferienpark Hochwald, Landal-Greenparks, Reiterhöfe, ein Flugplatz und das Freibad Hochwald mit Campingplatz bieten ein abwechslungsreiches Angebot für Gäste und Einheimische. Wanderer, Radfahrer und Erlebnissuchende locken der Ruwer-Hochwald-Radweg, der Saar-Hunsrück-Steig, der Hochseilgarten „Kletterwald Koala“ und die einzigartige Mini-Soccer-Anlage. Mit dem alljährlichen Seefest Ende Juli und der Keller Kirmes mit der Tierschau der Verbandsgemeinde Kell am See Ende August finden überregional beachtete Feste mit einen hohen Besucherandrang statt.

In der jüngsten Sitzung hat sich der Verbandsgemeinderat Kell am See mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Zugehörigkeit einer Fläche zur Kernzone des Naturparks Saar-Hunsrück als Ausschlusskriterium für den Bau von Windkraftanlagen anzuerkennen. Dies wird Auswirkungen auf das benachbarte Saarland haben, da eine mögliche Vorbelastung zur Durchsetzung von Windrädern im Wald, etwa am Schimmelkopf bei Waldweiler, nicht mehr gegeben sein wird.